Stressmanagement und Achtsamkeits-Coaching
Inzwischen ist Stress für viele von uns ein täglicher Begleiter, den wir mehr oder weniger mögen: Während viele Stress als bedrohliche Last wahrnehmen, ist er andere ein gewünschter Antreiber: „Erst mit Druck, schaffe ich das!“
Dass Stress krank machen kann, uns Lebensfreude, Kreativität und souveränes Auftreten und erfüllende Momente kostet wissen wir natürlich. Trotzdem scheint es manchmal keinen Weg da raus zu geben. Da hängt ein „ich muss“ zwischen uns und der Balance, ein“später vielleicht“, ein „hoffentlich irgendwann, irgendwie“.
Zur Ruhe kommen…
Ist eine lebensnotwendige Regenerationsmaßnahme für uns. Erst wenn wir uns tatsächlich ruhig hinsetzten, anlehnen und durchatmen bemerken können wir wirklich bemerken, wie sehr der Stress uns eingenommen hat, wie müde Körper und Geist wirklich sind. Interessanterweise kann unser gestresstes Nervensystem die unverhoffte Ruhepause oft gar nicht richtig genießen und nutzen. Schon schreckt der Körper wieder auf, zum nächsten „ich muss noch schnell“. In so einem Fall hat unser System das zur Ruhe kommen schon fast verlernt und es wird eine Weile dauern, bis wir es wieder genießen und nutzen zu können.
Frei von Stress sein…
Wie wäre es, wenn wir mal wirklich zur Ruhe kämen?
Was ist das für ein Köpergefühl, wo beginnt es? Im Kopf, im Bauch oder in den Händen?
Wo in mir wohnt die Ruhe?
Wie wäre es, wenn alle Themen rund um den Stress irgendwie gelöst wären?
Was wäre das für ein körperliches Empfinden?
Diese Ahnung kann uns inspirieren zu einem nächsten kleinen Schritt raus aus dem Stress.

Coaching-Bild: „Stille“von Nathaly Parker, Nov. 2019, Acryl auf Leinwand, 50 cm x 60 cm
Coaching-Tipp: Achtsamkeit
Wenn alles um einen herum pulsiert und der Stress in uns hochsteigt, dann ist Achtsamkeit und wahrnehmen ohne zu bewerten hilfreiche Tools.
Mit etwas Übung steht uns hier ein wahrer Schatz zur Verfügung, um in den Zeitlupenmodus zu gehen, auf Pause zu drücken und nicht impulsiv, sondern achtsam zu sein, ruhiger zu reden und bewusster zu handeln.
Coaching-Tipp: Atmen
Luftholen kostet nichts! Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist: Viele von uns gehen mit der Atemluft trotzdem sehr geizig um. Insbesondere in Zeiten von Sorgen, Stress und Traurigkeit gehen wir oft mit angehaltener Luft oder flach atmend durchs Leben – ohne es zu merken.
Es lohnt sich, sich vorzunehmen, öfter mal durchzuatmen.
Luft ist die kostenlose, unerschöpfliche Energietankstelle, die wir immer anzapfen können.
1. Schritt: Den eigenen Atmen beobachten.
2. Schritt: Sich einen tiefen Atemzug gönnen
3. Schritt: Vollständig und langsam ausatmen
4. Schritt: Den eigenen Atemraum erkunden: Da entsteht ein Raum in mir.
Und wie ist es jetzt im Körper?
Es gibt viele Atemtechnkiken. Wir können dabei zählen, wir können länger aus- als einatmen…
Ich persönlich mag es gerne zu bemerken, was mir selbst gut tut. Wenn ich tiefer einatme und das als etwas angenehmes erlebe, dann mache ich mehr davon. Bleibe achtsam dabei und schaue, was tut jetzt gerade gut?
Coaching-Tipp: Mal nichts tun…
das ist eine Übung, die ich mir auch gerne regelmäßig selbst verordne: Jeden Tag ein paar Minuten nichts tun. Im Sommer erscheint es uns leichter, in der Sonne, in der Natur nur da zu sitzten oder zu liegen und weder zu denken noch zu handeln. Wichtig ist es auch dem Kopf eine Pause zu gönnen und nicht in Selbstgesprächen neue Optimierungsthemen zu finden, das ist die Kunst beim Nichts-Tun: Immer wieder ins Nichst zu gehen, ins Leere, ins Genießen, einfach zu sein. So wie meditieren mit offenen Augen… Das ist Übungssache. In sehr stressigen Phasen sind 10 Minuten ein guter Anfang. Wir können uns bei all diesen Empfehlungen immer fragen: Was ist denn mein kleiner machbarer Schritt? Was kann ich mir wirklich jetzt in diesem Moment gönnen? Vielleicht nur das Fenster öffnen und dabei kurz durchatmen. Das sind weniger als 2 Minuten Aufwand. Dann brauche ich das Atmen oder Achtsamsein auch nicht auf später verschieben.
Coaching-Tipp: Vollständigkeit ermöglicht Stille
Wenn wir mit uns und mit den anderen im Reinen sind, dann ist Stille im Kopf und im Körper wahrhaft möglich. Wenn alles gesagt ist, alles anerkannt, alles ausgeglichen ist, wir zustimmen, loslassen und sein lassen, dann können wir die Stille noch mehr genießen… und nach der Stille sprießen neue inspirierende Möglichkeiten empor. Klingt leichter gesagt als getan. Vollständigkeit ist etwas, was wir immer wieder neu zu erschaffen haben. Wenn wir damit anfangen, kann es auch ein großer Berg sein, den wir da aufzuräumen haben. Dabei muss ich an meinen Keller denken. Lange aufgeschoben und nun endlich entrümpelt, was ein erhebendes Gefühl. Nicht nur, weil der Keller wieder zugänglich ist, sondern weil auch mentale“Keller-Themen“ beim Entrümpeln ihren Weg auf die Deponie gefunden haben. Loslassen tut auch der Seele gut.
Vollständigkeit ist eine Aufgabe, die uns in Begleitung leichter fällt. Auch hierfür können wir Coachingeinheiten nutzen.
Als Resilienz Coach und Resilienz-Trainerin in Frankfurt
…unterstütze ich Menschen sich und dem Leben ihre Vision vom Leben zu erschaffen, ein vielleicht schon langersehntes Ziel wirklich zu erreichen.
Wer sich auf den Weg macht, erlebt Freude, Durchbrüche, erreicht Meilensteine und Ziele, sammelt Erkenntnisse, schätzt die Stille und wird wieder eine Macherin bzw. Macher, eine Meisterin und ein Meister seines Lebens.
Informationen zum Bild:
Coaching-Bild „Stille“
von Nathaly Parker, Nov. 2019
Acryl auf Leinwand
50 cm x 60 cm